​Auf ein erfolgreiches 2020!

05. 01. 2020

Die Schreiber ist zurück und freut sich auf das neue Jahr.

2019 behalten wir in bester Erinnerung. Zum einen mit Blick auf viele schöne und erfolgreich abgeschlossene Projekte. Zum anderen dank eines ausgezeichneten Ergebnisses: Wie immer seit Firmengründung ist der Reingewinn gegenüber dem Vorjahr gestiegen; so markant wie dieses Mal indes war der Sprung noch nie.

Auf, dass wir 2020 an Ihrer und an unserer Erfolgsgeschichte weiterschreiben!

Vorhang zu: Weihnachtspause

23. 12. 2019

Über die Festtage gönnen wir uns eine Pause. Unsere Schreibmaschinen ruhen vom 24. Dezember bis 3. Januar. Ab dem 6. Januar sind wir wieder da – gut erholt und in alter Frische. Foto Shutterstock

Neuer Einheitstarif

20. 12. 2019

Ab dem 1. Januar 2020 arbeitet die Schreiberei Koller mit einem einheitlichen Tarif. Sämtliche Dienstleistungen kosten pro Stunde 130 Franken. Die bislang je nach Komplexität des Auftrags unterschiedlichen Ansätze weichen einer – Vorsicht, neudeutscher Ausdruck! – Flatrate.

Eine Übersicht über die Preise gibt es hier

Abschiedstext für Gemeinde

12. 12. 2019

Printmedien. Für die SWS Medien AG verfasst die Schreiberei Koller die Inhalte zur Sonderserie Arbeitgeber. Diese bestehen aus Publireportagen über Firmen sowie jeweils einem Portrait der Standortgemeinde. Lanciert wurde die Serie diesen Frühling, sie wird während des ganzen kommenden Jahres weiterlaufen.

Die letzte Ausgabe von 2019 – publiziert im «Willisauer Bote» vom 13. Dezember – ist insofern fast schon historisch, als sie eine demnächst verschwindende Gemeinde vorstellt: Ebersecken. Der kleine Ort im Luzerner Hinterland schliesst sich am 1. Januar mit Altishofen zusammen.

Beim Verfassen der zwei kurzen Texte wurde Schreiber Koller fast ein bisschen sentimental. Denn vor langer Zeit hat er seine Berufskarriere mit einer soliden KV-Lehre auf der schon damals gemeinsam geführten Verwaltung der Gemeinden Altishofen und Ebersecken absolviert.

Mit diesem Text schliesst sich somit quasi der Bogen.

​Schreiberlinge vs. PR-Schleudern

21. 11. 2019

Öffentlichkeitsarbeit. Wer schreibt heute die Inhalte der Zeitung: Journalisten oder die PR-Branche? Eine heikle Frage. Auf den ersten Blick scheint die Antwort sonnenklar. Selbstverständlich Journalisten! Auf den zweiten indes ist es nicht ganz so offensichtlich. Immer mehr sind in Print-, Online- oder elektronischen Medien Publireportagen oder sogenannte Paid Contents anzutreffen. Oft sind diese klar als solche deklariert. Bisweilen muss man jedoch genau hinschauen um zu realisieren, dass für die Veröffentlichung eines Beitrages Geld geflossen ist.

Hinzu kommt, dass viele Firmen sowie die öffentliche Verwaltung heute über PR-Abteilungen verfügen. Diese versuchen Inhalte zu beeinflussen – so dass ihre Institution oder ihr Produkt im besten Licht dasteht. Sie verfassen Medienmitteilungen, sie rufen bei Redaktionen an, sie stellen Produkte oder Dienstleistungen zur Verfügung – mit der Intention, dass darüber geschrieben wird; wohlwollend, versteht sich.

All das führt zu einer heiklen Vermischung von redaktionellen und bezahlten Inhalten – von hart recherchierten Fakten und zur Verfügung gestellten Textbausteinen.

Angespannte Symbiose

Es ist eine angespannte Symbiose. Sie brauchen einander und beschimpfen sich gleichzeitig: Journalisten sprechen abschätzig von «PR-Schleudern», handkehrum verunglimpfen Angestellte im Bereich Öffentlichkeitsarbeit das Personal in den Redaktionen auch mal als «Schmierfinken». Die Liste der gegenseitigen Vorurteile ist lang. Hier ein kleiner Auszug:

Journalisten finden:

  • PR-Menschen sind Schönfärber
  • PR-Menschen verkaufen nur die halbe Wahrheit
  • PR-Menschen sind aufdringlich
  • PR-Menschen sind verkäuflich (zumal es oft ehemalige Journalisten sind, die nun deutlich mehr verdienen)
  • PR-Menschen können nicht schreiben

PR-Menschen finden:

  • Journalisten interessieren sich nur für das Negative
  • Journalisten verstehen Sachverhalte nicht
  • Journalisten vereinfachen viel zu stark
  • Journalisten haben kaum mehr Dossierwissen
  • Journalisten geben sich beim Schreiben immer weniger Mühe

Wie so oft liegt die Wahrheit irgendwo in der Mitte. Alle aufgelisteten Vorurteile sind nicht immer ganz von der Hand zu weisen. Doch selbstverständlich gibt es auf beiden Seiten der Front sehr viele ausgezeichnete Fachkräfte.

Als Texter auf beiden Seiten unterwegs

Als selbständiger Texter ist David Koller zwischen den Linien unterwegs. Er verfasst sowohl journalistische Texte, als auch PR-Artikel. Dabei achtet er darauf, positiven Aspekte beider Arbeitsbereiche einzubringen: So können PR-Texte sehr wohl elegant verfasst sein. Handkehrum dürfen auch journalistische Arbeiten durch tiefes Hintergrundwissen glänzen.

Wichtig indes ist eine klare Rollentrennung: Ein Auftrag der Öffentlichkeitsarbeit ist als solcher zu verstehen und zu deklarieren, ein journalistischer ebenso. Darauf können sich bei der Schreiberei Koller alle Beteiligten verlassen: Journalisten gleichermassen wie Befragte oder Interviewte. Vor allem aber die Leserinnen und Leser.

Photo by Elijah O'Donnell on Unsplash

Ankündigung Betriebsferien

14. 11. 2019

Auch Texter machen mal Pause: Die Schreiberei bleibt über die Festtage geschlossen – vom 24. Dezember bis 3. Januar. 

Ab dem 6. Januar 2020 hauen wir wieder für Sie in die Tasten. 

Verflossenes entlang der Wigger

10. 11. 2019

Geschichte. Ölraffinerie, interkontinentaler Flughafen und Vergnügungspark: Diese drei Projekte waren im Wauwiler Moos geplant. Es gab weitere Vorhaben, mitunter ziemlich groteske. Allesamt scheiterten sie – gottseidank, ist man im Nachhinein geneigt zu sagen. Bis heute erstrahlt die Ebene in Grün, wie das Bild nebenan zeigt. 

Der Überblick über die wahnwitzigen Projekte im Moos ist einer von vielen Texten in der 77. Ausgabe der «Heimatkunde des Wiggertals». Jährlich verschafft diese einen Überblick über Verflossenes aus der Region zwischen Napfgebiet und Aarburg – in der Aargauer Gemeinde vereinen sich Wigger und Aare. 

Geschehenes bewahren – Lokalgeschichte schreiben

Die «Heimatkunde» sorgt dafür, das Geschehenes nicht vergessen geht. Sie sichert Wissen und hält Lokalgeschichte für die Nachwelt erhalten.

David Koller ist seit fünf Jahren Mitglied der Redaktionskommission. In dieser Funktion plant er die Inhalte des Jahrbuchs mit, begleitet Autorinnen und Autoren und redigiert deren Artikel. Immer wieder greift er überdies selber in die Tasten. Denn Stoff für interessante, skurrile und berührende Texte aus dem Wiggertal gibt es genügend. 

Exportschlager Müesli & Putsch

27. 10. 2019

Textsplitter. Solche Hinweistafeln erfreuen das Texterherz. Das Wort Putsch ist neben Müesli einer der wenigen Schweizer Sprachexporte.

Seinen Ursprung als Synonym für Revolte, Umsturz(versuch) oder politischer Handstreich hatte es höchstwahrscheinlich beim Züriputsch von 1839. Damals stiessen – oder eben: putschten – in der Limmatstadt Bauern mit der Obrigkeit zusammen. Es war einer der blutigen Tiefpunkte des Konflikts zwischen Liberalen und Konservativen in den 1840er-Jahren.

Danach weitete sich das Wort mit dieser Bedeutung im deutschen Sprachraum aus. Müesli hingegen hat gar eine multilinguale Karriere hingelegt und ist heute beispielsweise auch im Englischen geläufig.

So wie rechts abgebildet hat Schreiber Koller das Wort Putschen auf dem Spielplatz des Aarauer Tierparks Roggenhausen angetroffen. Revolten oder Staatsstreiche sind hier weniger zu erwarten, wohl aber wunderbare Helvetismen wie zusammenputschende Kinderautöli.