Die optimale Textlänge

18. 02. 2020

Websitetexting. Wie lange darf es online sein? Mit Blick auf diese Frage vertreten wir zwei Philosophien. Die eine spricht für eine beschränkte Zeichenzahl, die andere gibt sich hinsichtlich des Umfangs weniger einschränkend. Prägnante Texte indes sind hier wie dort gefragt.

SEO vs. Usability

(Oder um auf fachidiotische Anglizismen zu verzichten: Suchmaschinenoptimierung vs. Nutzerfreundlichkeit.) Geht es darum, Google & Co. auf eine Webseite zu führen, machen lange Texte Sinn. Denn sie enthalten mehr Worte, die Roboter auf Inhalte aufmerksam machen. Eine gängige SEO-Theorie besagt gar: Je länger, desto besser. Dem sei widersprochen. Vorab zählt nicht Quantität, sondern Qualität. Die hochgezüchteten Algorithmen können das sehr wohl unterscheiden. Das unmotivierte Aneinanderreihen von Schlüsselworten verfehlt sein Ziel garantiert.

Doch nicht nur auf Suchmaschinen kommt es an. Genauso wichtig sind die Leserinnen und Leser. Sie wollen prägnant und ohne Floskeln informiert werden. Der Nutzerfreundlichkeit kommt darob ein genauso grosses Gewicht zu wie der Suchmaschinenoptimierung. Denn was bringt es, wenn eine Person eine Seite findet, aber wegen unverständlichen oder nichtssagenden Sätzen im Nu wieder weg ist?

Behörden: In der Kürze liegt die Würze

Gerade auf Webseiten von Behörden machen kurze Inhalte Sinn. Hier geht es nicht primär darum, Suchmaschinen anzuziehen. Vielmehr sollen Nutzer informiert werden, welche die Netzadresse einer Dienststelle bereits kennen. In diesem Fall sollten Texte pro Seite zwischen 1000 und maximal 2000 Zeichen haben – inkl. Leerzeichen. Um Leser nicht zu überfordern, ist neben der überschaubaren Länge ferner ein verständliches Deutsch nötig. Juristische Wortklaubereien und Spitzfindigkeiten sind fehl am Platz.

Für jeden Kunden die richtige Textsorte

Die Schreiberei Koller kennt sich mit allen Textsorten und -längen aus. Als Experten für SEO schreiben wir so, wie es Suchmaschinen lieben. Das generiert Besucher – so wie es die Betreiber von kommerziellen Webseiten lieben.

Als Spezialisten für Behördenkommunikation wiederum verfassen wir kompakte Inhalte, die mit wenigen und vor allem verständlichen Worten vermitteln, was die Kunden einer Dienststelle erfahren müssen.

Ob gewinnorientiertes Unternehmen oder öffentliche Verwaltung: Wir kennen die verschiedenen Philosophien und wissen, welche Art die beste ist. Damit Kunden die Webseite finden – und auch verstehen. Damit deren Betreiber die richtigen Informationen unter die Leute bringen

20 Jahre WG Fluematt

22. 01. 2020

Unternehmensgeschichte. In der Wohngemeinschaft Fluematt in Dagmersellen LU leben Menschen mit schweren körperlichen Beeinträchtigungen. Oberstes Ziel der Organisation ist es, ihnen zu grösstmöglicher Selbständigkeit zu verhelfen. Dieses Jahr feiert die WG ihren 20. Geburtstag. In der Schreiberei Koller ist dazu eine achtseitige Jubiläumsbroschüre entstanden. Jetzt liegt sie druckfrisch vor.

Die Broschüre stellt das Angebot der WG Fluematt vor und dokumentiert deren Entstehungsgeschichte. Ferner kommen Mitarbeitende zu Wort; zwei Texte portraitieren überdies Bewohnende.

Broschüre zum Auftakt des Jubiläumsjahres

Rund 60 Personen arbeiten in der WG Fluematt. Diese verfügt über 18 Ein-Zimmer-Studios mit Nasszelle sowie eine 3 1/2-Zimmer-Wohnung. Ihren Ursprung hatte die WG im Jahr 1993 im Paraplegikerzentrum Nottwil. Vier Mitarbeitende wollten Menschen mit einer schweren körperlichen Beeinträchtigung ein würdiges Dasein ermöglichen. 1997 entstand hierzu die Stiftung zur «Förderung der Lebensqualität Schwerstbehinderter, FLS». Als Standort wählte die FLS das 1971 gebaute ehemalige Alters- und Pflegeheim der Gemeinde Dagmersellen.

Nach einer intensiven Umbauphase nahm die WG am 1. April 2000 den Betrieb auf – mit fünf Bewohnenden und neun Betreuenden. Seither hat sie sich stetig weiterentwickelt. Die Philosophie indes blieb unverändert: nach wie vor baut sie auf den Pfeilern Eigenständigkeit, Selbständigkeit und Eigeninitiative.

Die offizielle Feier findet im April 2020 statt. Die neue Broschüre dient quasi der Einstimmung ins Jubeljahr. Sie ist so konzipiert, dass sie auch später gestreut werden kann – an potentielle Mitarbeitende, Gönnerinnen und Gönner sowie an Bewohnende.

Die komplette Broschüre gibt es hier.

​Auf ein erfolgreiches 2020!

05. 01. 2020

Die Schreiber ist zurück und freut sich auf das neue Jahr.

2019 behalten wir in bester Erinnerung. Zum einen mit Blick auf viele schöne und erfolgreich abgeschlossene Projekte. Zum anderen dank eines ausgezeichneten Ergebnisses: Wie immer seit Firmengründung ist der Reingewinn gegenüber dem Vorjahr gestiegen; so markant wie dieses Mal indes war der Sprung noch nie.

Auf, dass wir 2020 an Ihrer und an unserer Erfolgsgeschichte weiterschreiben!

Vorhang zu: Weihnachtspause

23. 12. 2019

Über die Festtage gönnen wir uns eine Pause. Unsere Schreibmaschinen ruhen vom 24. Dezember bis 3. Januar. Ab dem 6. Januar sind wir wieder da – gut erholt und in alter Frische. Foto Shutterstock

Neuer Einheitstarif

20. 12. 2019

Ab dem 1. Januar 2020 arbeitet die Schreiberei Koller mit einem einheitlichen Tarif. Sämtliche Dienstleistungen kosten pro Stunde 130 Franken. Die bislang je nach Komplexität des Auftrags unterschiedlichen Ansätze weichen einer – Vorsicht, neudeutscher Ausdruck! – Flatrate.

Eine Übersicht über die Preise gibt es hier

Abschiedstext für Gemeinde

12. 12. 2019

Printmedien. Für die SWS Medien AG verfasst die Schreiberei Koller die Inhalte zur Sonderserie Arbeitgeber. Diese bestehen aus Publireportagen über Firmen sowie jeweils einem Portrait der Standortgemeinde. Lanciert wurde die Serie diesen Frühling, sie wird während des ganzen kommenden Jahres weiterlaufen.

Die letzte Ausgabe von 2019 – publiziert im «Willisauer Bote» vom 13. Dezember – ist insofern fast schon historisch, als sie eine demnächst verschwindende Gemeinde vorstellt: Ebersecken. Der kleine Ort im Luzerner Hinterland schliesst sich am 1. Januar mit Altishofen zusammen.

Beim Verfassen der zwei kurzen Texte wurde Schreiber Koller fast ein bisschen sentimental. Denn vor langer Zeit hat er seine Berufskarriere mit einer soliden KV-Lehre auf der schon damals gemeinsam geführten Verwaltung der Gemeinden Altishofen und Ebersecken absolviert.

Mit diesem Text schliesst sich somit quasi der Bogen.

​Schreiberlinge vs. PR-Schleudern

21. 11. 2019

Öffentlichkeitsarbeit. Wer schreibt heute die Inhalte der Zeitung: Journalisten oder die PR-Branche? Eine heikle Frage. Auf den ersten Blick scheint die Antwort sonnenklar. Selbstverständlich Journalisten! Auf den zweiten indes ist es nicht ganz so offensichtlich. Immer mehr sind in Print-, Online- oder elektronischen Medien Publireportagen oder sogenannte Paid Contents anzutreffen. Oft sind diese klar als solche deklariert. Bisweilen muss man jedoch genau hinschauen um zu realisieren, dass für die Veröffentlichung eines Beitrages Geld geflossen ist.

Hinzu kommt, dass viele Firmen sowie die öffentliche Verwaltung heute über PR-Abteilungen verfügen. Diese versuchen Inhalte zu beeinflussen – so dass ihre Institution oder ihr Produkt im besten Licht dasteht. Sie verfassen Medienmitteilungen, sie rufen bei Redaktionen an, sie stellen Produkte oder Dienstleistungen zur Verfügung – mit der Intention, dass darüber geschrieben wird; wohlwollend, versteht sich.

All das führt zu einer heiklen Vermischung von redaktionellen und bezahlten Inhalten – von hart recherchierten Fakten und zur Verfügung gestellten Textbausteinen.

Angespannte Symbiose

Es ist eine angespannte Symbiose. Sie brauchen einander und beschimpfen sich gleichzeitig: Journalisten sprechen abschätzig von «PR-Schleudern», handkehrum verunglimpfen Angestellte im Bereich Öffentlichkeitsarbeit das Personal in den Redaktionen auch mal als «Schmierfinken». Die Liste der gegenseitigen Vorurteile ist lang. Hier ein kleiner Auszug:

Journalisten finden:

  • PR-Menschen sind Schönfärber
  • PR-Menschen verkaufen nur die halbe Wahrheit
  • PR-Menschen sind aufdringlich
  • PR-Menschen sind verkäuflich (zumal es oft ehemalige Journalisten sind, die nun deutlich mehr verdienen)
  • PR-Menschen können nicht schreiben

PR-Menschen finden:

  • Journalisten interessieren sich nur für das Negative
  • Journalisten verstehen Sachverhalte nicht
  • Journalisten vereinfachen viel zu stark
  • Journalisten haben kaum mehr Dossierwissen
  • Journalisten geben sich beim Schreiben immer weniger Mühe

Wie so oft liegt die Wahrheit irgendwo in der Mitte. Alle aufgelisteten Vorurteile sind nicht immer ganz von der Hand zu weisen. Doch selbstverständlich gibt es auf beiden Seiten der Front sehr viele ausgezeichnete Fachkräfte.

Als Texter auf beiden Seiten unterwegs

Als selbständiger Texter ist David Koller zwischen den Linien unterwegs. Er verfasst sowohl journalistische Texte, als auch PR-Artikel. Dabei achtet er darauf, positiven Aspekte beider Arbeitsbereiche einzubringen: So können PR-Texte sehr wohl elegant verfasst sein. Handkehrum dürfen auch journalistische Arbeiten durch tiefes Hintergrundwissen glänzen.

Wichtig indes ist eine klare Rollentrennung: Ein Auftrag der Öffentlichkeitsarbeit ist als solcher zu verstehen und zu deklarieren, ein journalistischer ebenso. Darauf können sich bei der Schreiberei Koller alle Beteiligten verlassen: Journalisten gleichermassen wie Befragte oder Interviewte. Vor allem aber die Leserinnen und Leser.

Photo by Elijah O'Donnell on Unsplash

Ankündigung Betriebsferien

14. 11. 2019

Auch Texter machen mal Pause: Die Schreiberei bleibt über die Festtage geschlossen – vom 24. Dezember bis 3. Januar. 

Ab dem 6. Januar 2020 hauen wir wieder für Sie in die Tasten.