​Kopf oder Zahl?

29. 01. 2019

Moderation. Im Vorfeld sorgte das Projekt «Luzern – der Film» für rote Köpfe. Befürworter der Tiefsteuerstrategie des Kantons befürchteten undifferenzierte linke Propaganda. Die Gegner erhofften sich einen Heilsbringer im Kampf gegen die in ihren Augen zu niedrigen Abgaben an den Fiskus.

Jetzt ist er da: am 22. Januar feierte «Kopf oder Zahl» Premiere.

Funktioniert die Steuerstrategie oder funktioniert sie nicht? Darüber wird in Luzern seit Jahren leidenschaftlich gestritten. Auch nach den Vorführungen des neuen Films an verschiedenen Orten im Kanton sollen Gegner und Befürworter die Klingen wetzen. Unter anderem am

  • Donnerstag, 7. Februar im Bürgersaal Willisau (19 Uhr)
  • Donnerstag, 21. Februar im Pfarrei- und Gemeindezentrum Arche Dagmersellen (19 Uhr).

David Koller moderiert diese beiden Veranstaltungen und versucht, zusammen mit den Kontrahenten auf dem Podium, eine Antwort auf diese ewige Luzerner Frage zu finden. 

Neue Tarife

21. 01. 2019

Auf den 1. Januar 2019 hat die Schreiberei Koller Ihre Preise leicht erhöht. Der ordentliche Ansatz pro Stunde beträgt statt bisher 125 neu 128 Franken. 

Die übrigen Tarife finden sich auf der aktualisierten Preisliste.

Haben Sie einen Schreibauftrag? Benötigen Sie einen Text? Wollen Sie Content, der sich sprachlich vom Einheitsbrei abhebt? 

Melden Sie sich. Gerne erstellen wir eine unverbindliche Offerte. 

Auf ein erfolgreiches 2019!

06. 01. 2019

Gut erholt und top motiviert meldet sich der Schreiber zurück aus den Ferien. Für das immer noch junge Jahr stehen wieder viele interessante Projekte an, unter anderem in den Bereichen Public-Relations, Journalismus, Website-Texting und Lektorat.

Auf weitere schreiberische Herausforderungen freuen wir uns.

Weihnachtsferien

11. 12. 2018

Der Texter legt seinen Stift temporär zur Seite: Vom Freitag, 21. Dezember 2018, bis und mit Freitag, 4. Januar 2019, bleibt die Schreiberei geschlossen. Ab Montag, 7. Januar, sind wir wieder für unsere Kunden da. Gut erholt und topmotiviert. 

Für die bevorstehenden Festtage wünschen wir allen eine besinnliche und erholsame Zeit; anschliessend einen guten Rutsch ins neue Jahr. Auf dass es mindestens so erfolgreich werde wie das verflossene!

Selber schauen wir einmal mehr auf zwölf erfreuliche Monate zurück. 2018 feierte die Feinschreiberei ihren zehnten Geburtstag. In diesem Jubeljahr ist es uns erneut gelungen, den Umsatz gegenüber der Vorperiode zu vergrössern.

Mit Blick auf das verflossene Jahr freuen wir uns auf das neue. Mit vielen schönen Texten, geschmückt von gelungenen Wortwahlen und eleganten Sätzen.  

​35 Gemeinden portraitiert

03. 12. 2018

Printmedien. Die Serie «Gemeinde im Fokus» im Auftrag der SWS Medien AG neigt sich dem Ende entgegen. Am Dienstag, 11. Dezember, erscheint mit Wauwil das letzte Portrait dieses Jahres. 2019 verfasst die Schreiberei Koller noch einmal Sonderseiten für den «Seetaler Boten» und noch drei Mal für den «Willisauer Boten». Die Portraits hatten jeweils einen Umfang zwischen einer und fünf Seiten. Im Bild: zwei von vier Seiten über Pfaffnau – publiziert im Oktober 2018.

Im März schliesslich ist Sendeschluss. Dannzumal wird David Koller mit insgesamt 35 Gemeindepräsidenten und -präsidenten ein Interview geführt sowie ungefähr gleich viele Vereine im Luzerner Hinterland sowie Seetal portraitiert haben.

Ab Frühjahr 2019 produziert die Schreiberei im Auftrag der SWS Medien AG eine neue Serie.

​Pfarrwahl: Wer hat das letzte Wort?

19. 11. 2018

Moderation. Behörde oder Volk: Wer soll zukünftig Pfarrerinnen und Pfarrer wählen, oder ihr Arbeitsverhältnis beenden? Diese Frage steht im Zentrum der Referendumsabstimmung, über welche die reformierten Einwohnerinnen und Einwohner des Kantons Luzern am 9. Dezember abstimmen. Am 29. November findet dazu eine Podiumsdiskussion statt, geleitet von David Koller.

Die Pfarrwahl ist Teil des neuen Personalgesetzes der reformierten Landeskirche des Kantons Luzern. Es ist der einzige umstrittene Inhalt, alle anderen Anpassungen sind Formsache. Über die Wahl indes wird heftig debattiert. Sie führte zum ersten fakultativen Gesetzesreferendum in der Geschichte der Landeskirche. Für genügend Diskussionsstoff am Podium sollte also gesorgt sein.

Donnerstag, 29. November 2018, 20.00 Uhr, Kirchenzentrum Adlermatte, Willisau

Die neue schlagZETTA ist da

11. 11. 2018

Publikation. Die vierte Ausgabe der schlagZETTA ist fertig – der Gazette der Musikschule schlagfertig. Wie schon in den Vorjahren sind Konzept und Texte in der Schreiberei Koller entstanden. Die Bilder stammen mehrheitlich von Mathias Bühler, Schötz. Gestaltet wurden die Seiten von Philipp Renggli aus Sursee.

Die Musikschule schlagfertig von insieme Luzern bietet Unterricht für Kinder und Jugendliche mit einer geistigen Behinderung an. Derzeit nutzen 25 Schülerinnen und Schüler das Angebot. Ein Ziel der schlagZETTA ist die Mittelbeschaffung. Dazu stellen wir an dieser Stelle gerne auch noch mal Platz zur Verfügung. Spenden bitte an folgendes Konto:

Luzerner Kantonalbank AG, 6003 Luzern, zu Gunsten von: insieme Luzern, IBAN CH05 0077 8010 0603 2810 4, Vermerk: schlagfertig

Die komplette schlagZETTA steht hier als PDF-Dokument zum Download bereit.

Krisenkommunikation: schlimmstmögliche Wendung

08. 10. 2018

«The coverup is worse than the crime», heisst es in den USA – das Verschleiern ist schlimmer als das Verbrechen. Dennoch neigen Entscheidungsträger sowie Personen des öffentlichen Interesses in einer Krise dazu, Vorgefallenes zu verstecken. Das in der Hoffnung, das Geschehen komme nie ans Tageslicht. 

Diese Strategie kann aufgehen, sie kann aber auch spektakulär scheitern. Ungewollt steht man dann urplötzlich im Zentrum des Interesses. Um einen herum tobt ein Sturm, dem man hilflos ausgesetzt ist. Die Skandalisierung hat eingesetzt und lässt sich nicht mehr aufhalten: Medienschaffende graben und finden immer Neues. So wie jüngst im Fall beiden Regierungsräte Maudet und Villiger.

Krise zugeben oder verschleiern?

Fehler machen ist menschlich, oft ist die Allgemeinheit bereit, zu verzeihen. Fehler zu vertuschen oder gar zu leugnen, kann die Karriere ruinieren. Das muss nicht sein. Die Schreiberei Koller kennt Strategien, um solchen Situationen zu entkommen. Wir unterstützen in allen Situationen und Eskalationsstufen. Dank langjähriger Erfahrung wissen wir, wie sich kommunikative Krisen verhindern lassen oder wie man ihnen entfliehen kann.

Zu Beginn drängt sich eine gründliche Abwägung auf. Will man zum Vorgefallenen stehen oder wählt man die Verschleierungstaktik. Die Praxis zeigt: Das zweite muss nicht immer falsch sein. Verschweigen kann durchaus aufgehen. Entscheidet man sich dafür und gerät gleichwohl in die Spirale der Skandalisierung, gibt es immer noch einen Ausweg. Spätestens dann aber ist Ehrlichkeit gefragt; ein hemmungsloses Offenlegen aller Tatsachen.

Medienmitteilungen und Nasty Questions

Wann, was und wie viel sagen? Eine komplexe Frage, die Betroffene im medialen Sperrfeuer nur schwer selber beantworten können. Patentlösungen gibt es nicht. Jede Krise funktioniert anders und verlangt differenzierte Herangehensweisen. Neben einer konzisen und durchdachten Kommunikationsstrategie sind auch sorgfältig verfasste Medienmitteilungen unabdingbar – damit keine neuen Angriffsflächen entstehen.

Für all das empfiehlt sich die Schreiberei Koller. Zudem haben wir grosse Erfahrung im Erarbeiten sogenannter Nasty Questions – unangenehmen Fragen, die Journalisten stellen könnten. Bei Bedarf bereiten wir in Rollenspielen auf Begegnungen mit streitbaren Medienschaffenden vor. Auch unterstützen wir Organisationen bei der Ausarbeitung eines präventiven Konzepts für Krisenkommunikation. Damit der Medienpulk weiterzieht, ohne sie vorher gnadenlos vorgeführt zu haben.

Strategie für Krisenkommunikation

Gefragt sind eine durchdachte Strategie und ein langer Atem. Bei beidem stehen wir einer Organisation von Anfang bis Ende bei. Denn wir wissen: Was Friedrich Dürrenmatt einst geschrieben hat, trifft den Nagel auf den Kopf: «Eine Geschichte ist dann zu Ende, wenn sie ihre schlimmstmögliche Wendung genommen hat.»

Photo by nikko macaspac on Unsplash